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Wer österreichische Bio-Produkte kauft, handelt verantwortungsbewusst.

Die Ernährung ist eines der Gebiete, in denen die meisten Missverständnisse auftreten. Eine „glückliche“ Kuh auf der Weide wird in der Werbung oft als Synonym für biologische Lebensmittel verwendet. Doch der Schein kann trügen. Aus diesem Grund nimmt die Wichtigkeit der Kennzeichnung von Bio-Lebensmitteln immer mehr zu.

Auch der Wortlaut kann verwirrend sein:
Bezeichnungen wie „naturnah“, „naturrein“, „vollwert”, „aus kontrolliertem Anbau”, „aus Freilandhaltung” oder „Ursprungsgarantie“ weisen nicht auf Bioprodukte hin.

Viele Firmen haben ihre Eigenprodukte einer strengen Kontrolle unterworfen und führen daher Eigenmarken, die wie Biosiegel anmuten, in der Realität aber keine sind.

Achten Sie auch darauf, dass es sich bei regionalen Produkten nicht automatisch um Bio-Produkte handelt!

Nur Aufschriften wie „aus biologischer Landwirtschaft'', „aus biologischem Anbau (oder Landbau)'' und „aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA)'' stehen für eine biologische Wirtschaftsweise bei der Herstellung des jeweiligen Produkts.

Glücklicherweise ist das Kontrollsystem bei Bio-Lebensmitteln sehr gut ausgeprägt. Es gibt genaue gesetzliche Vorgaben und alle Hintergründe sind über Prüfnummern einsichtig. Ein wenig verwirrend kann nur die Vielzahl der Gütesiegel und Bio-Zeichen sein.


Die Einhaltung der aktuellen Richtlinien für den Biolandbau wird von staatlich anerkannten, unabhängigen Kontrollstellen überprüft:
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Austria Bio Garantie
- Lacon Prüfinstitut
- Biokontrollservice Österreich
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SLK Salzburger Landwirtschaftliche Kontrolle
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SGS

Jeder Biobetrieb wird einmal jährlich von unangemeldeten Inspektoren kontrolliert, um die biologische Wirtschaftsweise dem Kunden gegenüber gewährleisten zu können.

Weitere Infos auf www.bioinfo.at

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