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BIO-JOGHURT

Grundsätzliche Informationen
Achten Sie auch bei Joghurt auf die empfohlenen Gütezeichen wie:
„Die Hoflieferanten“, „Besser Bio“, „Molkerei Biedermann“ oder„Berchtesgardener Molkerei“

Nur so können Sie sicher sein, dass die Milch, die verwendeten Joghurtkulturen und andere Zusätze nicht gentechnisch verändert sind. Kaufen Sie keine Milchprodukte mit dem Hinweis „wärmebehandelt“ – vor allem, wenn Sie das „Frische“ an Joghurts lieben oder etwas für Ihre Gesundheit tun wollen. Sie wurden erhitzt, um sie lange haltbar zu machen. Wärmebehandelter Joghurt enthält keine wertvollen lebenden Kulturen mehr.

Ganz wichtig für alle Konsumenten mit Milchzuckerunverträglichkeit (Laktoseintoleranz) ist, dass das Lesen der Zutatenliste nur bei Bio-Joghurt Sicherheit gibt!

Bei der Herstellung von Joghurt gibt es zwei Verfahren:
Stichfester Joghurt reift direkt im Glas und die cremige Variante wird unter Rühren im Tank hergestellt. Als Stabilisator wird bei letzterem zusätzlich Magermilchpulver zugegeben, was aber nicht deklarationspflichtig ist. Die Bio-Hersteller kennzeichnen diese Zugabe jedoch freiwillig auf der Zutatenliste.


Neben dieser Volldeklaration bietet Bio-Joghurt eine Reihe weiterer Vorteile:
Er besteht grundsätzlich aus biologisch erzeugter Milch. Auch die Zutaten der Fruchtzubereitungen, sowie die Süßungs- und Verdickungsmittel stammen aus biologischem Anbau. Der nachweisliche Verzicht auf den Einsatz gentechnisch manipulierter Zutaten und Betriebsmittel wird von sämtlichen Zulieferern der Bio Joghurt-Rohstoffe verlangt.

Ausgeschlossen bei der Herstellung von Bio-Joghurt ist dagegen auch bei jedem Produkt die konservierende Wärmebehandlung - etwa die Erhitzung des fertigen Joghurts auf über 50 Grad Celsius. Bei diesem Verfahren werden bei herkömmlich erzeugten Joghurts wertvolle
B-Vitamine zerstört und die Mehrzahl der Milchsäurebakterien abgetötet.

Unvermeidbar ist allerdings, dass die Milch vor der Säuerung pasteurisiert wird, um unerwünschte Keime abzutöten. Da hierfür üblicherweise die Kurzzeiterhitzung, das heißt die Erhitzung der Milch für circa 15 bis maximal 30 Sekunden auf etwa 72-75 Grad Celsius, gewählt wird, halten sich die Nährstoffverluste in Grenzen.

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