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KÄSE

Grundsätzliche Information

Käse ist im Prinzip Milchkonzentrat, bei der die positiven Inhaltsstoffe der Milch in besonders hohen Mengen vorkommen. Schon eine Scheibe Hartkäse am Tag reicht aus, um sich ausreichend mit dem Mineralstoff Calcium zu versorgen. Während in Topfen, Frischkäse und Schlagobers etwas weniger Calcium als in Milch enthalten ist, steckt in Schnitt- und Hartkäse ein Vielfaches davon. Spitzenreiter sind Sorten wie Parmesan oder Emmentaler. Doch sobald Käse im industriellen Maßstab hergestellt wird, kommen oft diverse Zusatzstoffe ins Spiel.

So verdankt etwa der herkömmliche Gouda seine appetitliche gelbe Farbe in der Regel den Farbstoffen

Annato, Bixin oder Beta-Carotin.

Also aufpassen: Bei konventioneller Ware sollten Sie das Etikett genau studieren, alle Zusatzstoffe sind deklarierungspflichtig.

Daher empfehlen wir: Gleich zur Bio-Ware greifen!

Warum Bio-Käse der Bessere ist
Für Bio-Käse wird ausschließlich Bio-Milch verwendet. Im Biolandbau erhalten Milchkühe biologisch produziertes Futter und genießen viel Auslauf im Freien. Bei der biologischen Käseproduktion werden weder gentechnologisch gewonnenes Lab noch gentechnisch veränderte Organismen (GVO) eingesetzt. Die Biobauern verwenden beim biologischen Futtermittelanbau organische Dünger. Dabei werden alle Biobetriebe und Bio-Käsereien mindestens einmal jährlich von einer unabhängigen, staatlich autorisierten Kontrollstelle überprüft. Bio-Käse ist ein Qualitätsprodukt von Bio-Käsereien, die auf viele synthetische Zusatzstoffe, die sonst in der Käseproduktion üblich sind, verzichten. Das macht Bio-Käse zu einem weitaus natürlicheren Geschmackserlebnis als herkömmliche Ware.


Einkauf-Tipps

1.Verzichten Sie auf “Industriekäse”, denn es ist ein Massenprodukt ohne viel Geschmack, dafür mit vielen Zusatzstoffen!
2.Wenn möglich, sollten Sie Käse von regionalen Erzeugern kaufen.
3.Fragen Sie nach den Inhaltsstoffen im Käse.
4.Wenn sinnvoll und erhältlich, auf Bio-Käse bestehen. Viele Bioläden sind inzwischen kleine Käsefachgeschäfte. Angefangen bei Gouda pur oder mit Basilikum, Knoblauch, Schwarzkümmel, Karotte oder Brennessel bis zu Bergkäse, Camembert, Münster oder Parmesan.
5.Wenn möglich, Rohmilchkäse kaufen - häufig sind sie geschmackvoller als Käse mit pasteurisierter Milch.
6.Zubereitungsfertiger Reibekäse entpuppt sich bei Tests häufig als regelrechte Keimschleuder. Kaufen Sie lieber Käse am Stück.

So hält Ihr Käse länger

1.Lagern Sie Käse gut verpackt, dunkel und kühl. Wärmere Lagerung beschleunigt die Reifung, bei Temperaturen unter acht Grad wird sie gehemmt.
2.Käse am Stück und mit Rinde hält sich besser als aufgeschnittener Käse. Geriebener Käse sollte nicht länger aufbewahrt werden.
3.Unerwünschten, „wilden“ Schimmel bei Hartkäse sollte man großzügig abschneiden.
4.Verschimmelter Frisch-, Weich- oder Schnittkäse kann die Gesundheit gefährden und gehört in den Müll.

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